Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, in denen physikalische Forschung stattfindet, gehören in der Regel zu einer der vier großen Dachorganisationen für Forschung: der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft. Im Teilprojekt „Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen“ werden Institute aus drei dieser Dachorganisationen untersucht.

Im Unterschied zu Universitäten gehört die Ausbildung von AkademikerInnen nicht zu den Aufgaben der außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Sie widmen sich ganz der Forschung, aber mit unterschiedlichen Ausrichtungen. So ist das Programm der Max-Planck-Institute eher grundlagenorientiert, während die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft sich gesellschaftlichen Herausforderungen widmen. Die Fraunhofer-Institute wiederum sind stark technologie- und anwendungsorientiert ausgerichtet.

Für das Teilprojekt ist die Frage zentral, ob und wie die programmatischen und inhaltlichen Ausrichtungen der untersuchten Institute mit den Geschlechterkulturen der Institutionen wechselwirken.